• Ich bestimme mich selbst

Rüdiger Bernhardt

Ich bestimme mich selbst

»Ich bestimme mich selbst« - Das traurige Leben des glücklichen Peter Hille.
Umstritten und von Mythen umrankt sind Leben und Werk des Bohemiens und Dichters Peter Hille. Rüdiger Bernhardt legt mit diesem Band die erste umfassende Biographie des Freundes von Detlef von Liliencron, Erich Mühsam, Else Lasker-Schüler und vieler anderer vor und vermittelt damit auch ein detailliertes Bild der literarischen Epoche des Naturalismus bis zum beginnenden Expressionismus. Bernhardt zeigt auf, wie sich Lebensstil und Denken des rastlosen Wanderers in Hilles dichterischem Werk wiederspiegeln. - Nur wenige Dichter sind im übrigen so häufig selbst wieder Gegenstand der Dichtung von Gerhart Hauptmann bis zu Wolf Biermann geworden wie Peter Hille.

Pressestimmen

»Bernhardt nimmt konsequent Abschied von den »bisherigen vereinseitigten Beschreibungen Hilles als christlicher und poetischer Mystiker, [...] als mystischer Welterfasser und spiritueller Denker« und stellt ihn mit seinen Widersprüchen ganz in seine widerspruchsvolle Zeit und deren literarische Strömungen [...]. Auf weiten Strecken überschreitet Bernhardts Hille-Biographie die Grenzen rein literarhistorischer Darstellung und nimmt kulturhistorische Dimensionen an, vor allem dort, wo der in vieler Beziehung geniale Poet mit dem Leben und Dichten seiner Zeitgenossen wie Gerhart Hauptmann, Detlef v. Liliencron, Erich Mühsam, Rainer Maria Rilke, Richard Dehmel, Stefan Zweig, Franz Werfel, Gottfried Benn oder Heinrich Mann, aber auch und vor allem mit den weniger bekannten >Friedrichshagenern< bzw. mit Autoren anderer literarischer Gemeinschaften konfrontiert wird. [...] Das sprachlich beispielhafte wissenschaftliche Werk vermittelt uns ein facettenreiches, farbiges realistisches Bild diesen Unbehausten unter den deutschen Dichtern des ausgehenden 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts. Einige Abbildungen und ein umfangreicher wissenschaftlicher Apparat geben der Biographie zusätzliches Gewicht.«
Bernhard Igel in Germanistik

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