Seit Anfang des 12. Jahrhunderts erhebt sich über der Stadt Wernigerode eine stolze Burg – die „Wartburg des Harzes“. Und wenn die Sonne langsam hinter den Bergen versinkt, fühlt man sich hier in eine andere, ältere Welt versetzt. Es ist die Welt der Mythen und Sagen: Wir sind beseelt von dem Verlangen, unser Gewordensein in einer tieferen und abenteuerlicheren Weise zu erfahren. Zugleich lagert die Patina vielhundertjähriger deutscher Geschichte am Nordrand des Harzes wie kaum anders...
Seit alters her begegnen sich am Harzgebirge mächtige Herzöge und hochgemute Helden, Hexen und Teufelsgelichter, zwielichtige Zwerge und ruppige Räuber. Wer ihrer noch nicht ansichtig wurde an Walpurgis, auf der Harzburg oder unterm Kyffhäuser; hier wird er sie fi nden: in den zauberhaften Bildern der schönsten Sagen des Harz...
Der Martin Luther zugeschriebene Satz: „Juristen – Böse Christen“ trifft mitnichten auf alle Personen dieser Zunft und eher vereinzelt auf ihre Rechtsgelehrten zu. Mit den in diesem Band vorgestellten – zumeist namhaften – Rechtsprofessoren der Jenaer Juristenfakultät verbinden sich jedenfalls fast durchweg dauerhafte Leistungen für die Wissenschaft. Dazu gehören aus den ersten Jahrhunderten Basilius Monner, Matthäus Wesenbeck, Dominikus Arumäus, Johann Limnäus und Karl Friedrich Walch. ...
Das Jugendherbergswerk in Thüringen – ein historischer Abriss, Festschrift zum 20. Jubiläum der Wiedergründung des DJH-Landesverbandes Thüringen e. V. Bei einer Festveranstaltung mit der Thüringer Ministerpräsidentin in der Weimarhalle präsentierte der Verlag Bussert & Stadeler die Neuerscheinung „Mythos Jugendherberge. Das Jugendherbergswerk in Thüringen“. Anlass dafür ist die Gründung des Jugendherbergswerkes Thüringen in den Jahren 1920/21 und seine Wiedergründu...
Mundart um den Geiseltalsee „In den folgenden Geschichten wird Ihnen die mitteldeutsche Mundart begegnen, so wie sie in der Heimat der Autorin, dem nahe Merseburg gelegenen Geiseltalgebiet, gesprochen wurde und von Mundartfreunden auch noch heute gesprochen wird. Sie werden von Martin lesen, welcher ‚immer in Jummistewweln un blaun Anzuch’ zu sehen ist und von Martha, die ‚von alln Anfang an bleede im Schäddel' war und trotzdem ihren Platz im Dorf gefunden hat. Da werden ...